Es begann 2010 mit Acrylfarben und als Freizeitbeschäftigung. Beruf und Familie ließen jedoch wenig Raum. Erst ab 2020 beschäftigte mich wieder intensiver mit der Malerei – in einem Malkurs bei Kathrin Preuß. Sie war es auch, die mich 2021 an die Ölmalerei heranführte – das Medium, das mich bis heute fasziniert.

2022 folgte eine schwere persönliche Krise. Nach Monaten des Rückzugs, der Dunkelheit und Stille meldete sich die Malerei leise zu Wort. Sie erinnerte mich daran, dass es etwas gab, das mich noch berührte. Ich folgte diesem leisen Ruf und vertiefte mich in die Ölmalerei. Mit ihr fand ich langsam ins Leben zurück.

Das Zusammensein mit Menschen kostet mich viel Kraft. Die Malerei ist mein Zufluchtsort, meine eigene Welt. In meinen Bildern verarbeite ich, was mich bewegt und was ich oft schwer in Worte fassen kann. Dabei ist die Malerei für mich Fluch und Segen zugleich. Sie verbindet mich mit dem Leben und stürzt mich gleichzeitig in tiefe Zweifel. 
Zwischen beidem suche ich meinen Weg.

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