Vier Serien in Öl
Am 13. und 14. Juni 2026 zeigte ich bei den Offenen Ateliers Friedrichshagen die Ausstellung „Vier Serien in Öl“.
Vier Serien.
Vier künstlerische Welten.
Ölmalerei mit Tiefe, Schwere und Haltung.
Im Mittelpunkt stand für mich die Serie „Alte Seelen“. Mit den beiden neuen Werken „Stimme der Finsternis“ und „Stimme des Lichts“ habe ich sie erweitert. Bereits verkaufte Arbeiten kamen als Leihgaben zurück — dadurch waren erstmals vier Werke dieser Serie gemeinsam zu sehen.
Das war imposant.
Fast unheimlich.
Gänsehaut.
Diese Bilder sind keine hübsche Wanddekoration. Sie sind eigenwillig, verletzlich, kraftvoll. Sie wollen nicht gefallen. Sie wollen gesehen werden.
Und genau das ist passiert.
Es wurde geschaut. Gefragt. Diskutiert. Die Serie hat polarisiert — und das darf sie auch. Kunst muss nicht bequem sein. Sie muss nicht zum Sofa passen. Sie muss nicht lächeln.
Ich male nicht, um Räume zu beruhigen.
Ölmalerei ist für mich Schicht, Tiefe, Widerstand. Ein langsamer Prozess gegen die Schnelllebigkeit. Gegen das Wegwischen. Gegen das glatte Gefallenwollen.
„Vier Serien in Öl“ war keine gefällige Präsentation.
Es war ein Zeichen.
Ein Einschnitt in die Behaglichkeit.
Ein Raum, der nicht dekorieren will, sondern wach macht.
Vier Alte Seelen, versammelt in einem Raum.
Seltsame Stille — und plötzlich bist du nicht mehr der Betrachter.